Wir lassen kochen…

Eine Einladung zum Essen ist gemeinhin nichts vollkommen Ungewöhnliches. Wenn allerdings die Annahme der Einladung eine Autofahrt von – je nach Besatzung der Fahrzeuge – sechs bis zehn Stunden Dauer voraussetzt, dann kommen wir schon eher in den Bereich des Besonderen.

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Extravaganz im Schwarzwald

„Man gönnt sich ja sonst nichts, jedenfalls nicht alle Tage.“ Dieser Teil des Fazits, das Climbam im letzten Artikel über das Abendessen in der „Traube“ zu Tonbach zieht, beschreibt ganz gut die innere Regung, die einen zu einer solchen Aktion bewegt. Von der zweifellos hoch gelegenen Leitersprosse des Schloss- oder Zaystübl-Schnitzels noch ein, zwei Stufen nach oben zu steigen und sich einmal richtig verwöhnen zu lassen, gehört eben auch irgendwie dazu – und sei es nur, um unseren „journalistischen Auftrag“ für unsere Leserschaft zu erfüllen.

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Online top, offline Flop?

Wie sehen und beschreiben sich Restaurants selbst und preisen ihre Leistung an – und was hat das mit der Realität zu tun? Es ist logisch und verständlich, dass kein noch so fragwürdiger Gastronomiebetrieb in seiner Selbstdarstellung die Absicht hat, etwa zu schreiben: „Kommen Sie zu uns und genießen Sie unser erlesenes geschmacksverstärktes Sortiment an Tüten- und Büchsensuppen, Tiefkühl-Kroketten, Pulver-Kartoffelbrei, Industrie-Soßen und selbst gekauftem Eis – und lassen Sie sich von unseren dilettantischen Servicekräften rustikal ignorieren, beleidigen und abservieren!“ Dennoch sollte Werbung nicht allzu vollmundig und schöngefärbt daherkommen, wenn im realen Betrieb die angeblichen Leistungen nicht erfüllt werden oder sich sogar das Gegenteil der Versprechungen als richtig erweist. Ein kleiner Streifzug durchs Netz und die entsprechenden kulinarischen Erlebnisse im echten Leben – von ganz unten bis hin zum Gipfel des Genusses.

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Eine Mupfel!

IMG_20131013_193530Im Land der Haute Cuisine, das wissen alle Frankreichurlauber, ist es noch mehr als anderswo in Europa geboten, bei der Auswahl eines Restaurants Vorsicht walten zu lassen. Nirgends gibt es so viel Touristennepp, und die Franzosen kennen eigentlich nur noch eine Beilage: Pommes. Immerhin nicht „Schranke“.

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